Herbert-Wehner-Bildungswerk e. V.

Eindrücke aus dem Herbert-Wehner-Bildungswerk e. V.Herbert WehnerDie markante Silhouette Herbert Wehners mit Pfeife und Brille

02. September 2019

Neuer FSJler im HWB für Kommunalpolitik

Das Team begrüßt ganz herzlich unseren neuen FSJ-ler Max im Herbert-Wehner-Bildungswerk für Kommunalpolitik.
Max wird uns bei der täglichen Arbeit begleiten, Seminare mit vorbereiten, die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen, bei der Durchführung von Seminaren helfen und vieles mehr.
Seinen Einstieg hatte er gleich zu beginn als Teilnehmer der Sommerwerkstatt politische Bildung. Demnächst wird Max auch beginnen, ein eigenes Projekt vorantreiben. Was das sein wird, werden wir an geeigneter Stelle hier posten.
Zunächst wünschen wir ihm viel Spaß beim Freiwilligen Sozialen Jahr Politik!

25. Juli 2019

#unteilbar-Demo: Schließt euch an!

Mit einer Großdemonstration am 24. August 2019 in Dresden möchten die Initiatoren des Bündnisses #unteilbar Sachsen deutlich machen, dass die große Mehrheit auch hierzulande für eine offene und freie Gesellschaft, für Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander einsteht.
Unter dem Motto Bildungsurlaub für die Demokratie – Auch in Sachsen! wird das Herbert-Wehner-Bildungswerk in Block 8 mitlaufen. Wir freuen uns auf alle, die sich uns anschließen möchten.

Wir treffen uns ab 10:00 Uhr vor dem neuen Herbert-Wehner-Haus (Devrientstraße 7). Die AWO versorgt uns dankenswerter Weise mit Getränken und einem Imbiss. Von dort geht es rechtzeitig los zur Auftaktkundgebung auf dem Altmarkt. Weitere Informationen gibt es hier.

15. Juli 2019

MitarbeiterIn für politische Bildung im ländlichen Raum gesucht

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk sucht
zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Projektmitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich der politischen Erwachsenenbildung – Stärkung von Strukturen politischer Bildung im ländlichen Raum (10 Stunden/Woche)
Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und endet am 30.06.2022.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. August 2019.

Eine ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie hier.

19. Juni 2019

Lebhafte Diskussion über die Arbeit der Zukunft

Am Dienstag den 18. Juni fand im Penck-Hotel, unweit des neuen Herbert-Wehner-Hauses, die Fish-Bowl Diskussion zum Thema „Arbeit neu denken“ statt.
Am Tisch in der Mitte des Raumes nahmen die Makrosoziologin Prof. Antonia Kupfer, der Unternehmer Matthias Quendt sowie der sächsische Staatsminister für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Martin Dulig Platz.
Den Rest der Stühle belegten nach kurzer Vorstellungsrunde Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Publikum.

Die drei Hauptdiskutanten brachten unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Arbeit mit. Quendt, der zunächst im elterlichen Unternehmen anpackte und ausgebildet wurde, inzwischen aber als eigenständiger Unternehmer tätig ist, betonte, dass für mittelständische Unternehmer gute Arbeit auch im Interesse ihrer Angestellten viel wert sei und auch bleibe. Die Digitalisierung der letzten Jahre sei allumfassend aber als Chance zu nutzen. Frau Prof. Kupfer berichtete von einer durch sie betreuten Studie, nach der z.B. Supermarktkassiererinnen sehr motiviert sein, zu Arbeiten und sich einzubringen. Diese auch in anderen Branchen festzustellenede Motivation müsse in Zukunft besser genutzt werden. Dulig wies darauf hin, dass es Aufgabe der Politik sei, die richtigen Rahmenbedingungen für gute Arbeit zu schaffen.

Durch den Input der übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam das Gespräch schnell auf das Beispiel Pflege. Hier entzündete sich die Diskussion an der Frage, ob es sinnvoll sei, diese Arbeit in Zukunft durch Pflegeroboter erledigen zu lassen. Einig war man sich darüber, dass Maschinen nie die notwendige menschlichen Zuwendung ersetzen werden können, die es hier brauche. Möglich sei es aber, dass etwas Drohnen Medikamente liefern oder Pflegerinnen und Pfleger durch moderne Technik bei körperlich schweren Arbeiten entlastet werden.
Ähnliches gelte für den Bereich Bildung in dem man, wie Dulig betonte, durchaus vieles modernisieren und verbessern könnte, zum Beispiel in dem man schwere Schulbücher durch Tablets ersetze. Gleichzeitig sei auch hier, wie auch Kupfer beipflichtete, der menschliche Kontakt unerlässlich.
Unterschiedlich wurde die Frage bewertet, ob es nicht sinnvoll wäre, Arbeitszeiten generell zu reduzieren, oder durch ein bedingungsloses Grundeinkommen dafür zu sorgen, dass Menschen weniger Zeit für den Broterwerb und mehr Zeit für andere Dinge haben.

Das Bildungswerk dankt an dieser Stelle noch einmal allen Diskussionsteilnehmerinnen und
-teilnehmern für die rege Debatte zum Thema Arbeit!