Herbert-Wehner-Bildungswerk e. V.
Aktuelles-Artikel
28. Januar 2026
Dein Jahr in der politischen Bildungsarbeit: FSJ Politik beim Wehnerwerk 2026/27
Auch 2026/27 werden wir wieder Einsatzstelle für das FSJ Politik sein. Dieses richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren, die Einblicke in die Abläufe politischer Prozesse erhalten möchten. Im Wehnerwerk könnt ihr erleben, wie politische Bildung organisiert und durchgeführt wird. Dabei steht das Selbermachen im Vordergrund. Ihr habt die Möglichkeiten, eigene Ideen und Projekte umzusetzen sowie bei der Gestaltung unserer Bildungsangebote mitzuwirken. Dazu gehört die Organisation von Bildungsfahrten und Seminaren im Vorfeld, die Begleitung von Veranstaltungen und die Nachbereitung mitsamt der Dokumentation. Auch im Bereich Öffentlichkeitarbeit könnt ihr euch gern einbringen.
Was bietet das FSJ Politik?
- Einen spannenden Blick in die große und kleine Politik
- Mitgestalten der politischen Bildung in Sachsen
- Orientierung für die spätere Wahl Berufswahl
- Ein Taschengeld von 380 €
- Eine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
- Deine Eltern haben weiterhin Anspruch auf Kindergeld
- Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr und z.B. in Museen
- Begleitung und Mentoring
- Ein offizielles Abschlusszeugnis
Wie läuft das Jahr FSJ Politik?
- Das FSJ Politik startet am 1. September 2026 und geht ein Jahr lang
- Du arbeitest 35 Stunden die Woche bei uns in der politischen Bildung
- Du hast Anspruch auf 30 Tage Urlaub im Jahr
- An 25 Bildungstagen triffst du auf weitere Freiwillige, die in Sachsen ein FSJ Politik absolvieren
Dein Interesse ist geweckt? Dann bewirb dich sofort bei uns!
Bitte sende uns deine Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Motivationsschreiben) ab sofort per E-Mail an: levan@wehnerwerk.de.
Du hast noch Fragen?
Dann melde dich gern bei Paolo Le van (pädagogischer Mitarbeiter): 0351 / 80 40 220
Aktuelles-Artikel
22. Januar 2026
Neue Mitarbeiterin für Buchhaltung
Wir begrüßen herzlich unsere neue Kollegin Caryoli Bucarito im Team! Caryoli wurde in Caracas, Venezuela geboren und lebt seit zwei Jahren in Dresden. Sie studierte Wirtschaftsprüfung/Steuer/Buchhaltung und Verwaltungsassistentin an zwei Universitäten in Caracas. Seit Januar 2026 ist sie bei uns im Wehnerwerk für die Buchhaltung und Büroorganisation zuständig.
Sie selbst sagt: „Ich beginne diese neue Etappe mit viel Begeisterung und dem Wunsch, mich einzubringen, vom Team zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Ich danke für das Vertrauen und die Möglichkeit, Teil dieses Projekts zu sein.“
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19. Januar 2026
Bewerbungsstop für Ausschreibung Pädagogische Mitarbeiter:in (m/w/d)
Wir freuen uns über den großen Zuspruch auf unserer Stellenausschreibung „pädagogische:n Mitarbeiter:in für Organisation, Begleitung und Nachbereitung von Bildungs- und Gedenkstättenfahrten“. Die Bewerbungsgespräche laufen, wir nehmen keine Bewerbungen mehr an.
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15. Dezember 2025
Projektabschluss - Poetry Slam: „Die Freiheit, sich selbst zu belügen“
Poetry Slam traf auf politische Bildung:
Und so kosteten unsere Wortakrobaten ihre Freiheit, sich selbst (und andere) zu belügen „schamlos“ ;) in den ersten beiden Slam-Runden aus. Stecken die Echsenmenschen auch hinter dem Bau des Berliner Flughafens und Stuttgart 21? Haben sie Dieter Bohlen erfunden? Wie frei ist das Internet, wo Emotionen wichtiger sind als Fakten? Hat Van Gogh sein Selbstbildnis nur gemalt, weil er keinen Selfie-Stick hatte?
Diese und andere Fragen schallten durch den Raum, blieben offen oder trafen auf pointierte Antworten. Es ging aber auch um alltägliche Beobachtungen und um das, was unsere Omas, Opas, Mütter und Väter uns so mit auf den Weg geben – zum Beispiel frei nach Sokrates und zu Ende formuliert von Nils Staatmanns Opa: „Ich weiß, dass ich nichts weiß – und selbst da bin ich mir nicht sicher“.
Das alles mal still, mal laut – mal sachlich, impulsiv oder kontrovers – … auf jeden Fall mit viel Leidenschaft und Emotion … fein gedrechselt, nicht geschwurbelt – frenetischer Beifall für den Sieger und seine Slam-Kolleg:innen inklusive.
Ein runder Abschluss für unser von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts „Verschwörungsideologien – Erkennen .. Verstehen .. Begegnen“ mit einem Fakten-Check zu dessen Höhen und Herausforderungen, den Daniela (Projektkoordinatorin) zu Beginn des Abends vortrug. Fazit: Das Wissen und die Formate, die Melanie und Daniela während der Projektlaufzeit entwickelt haben, bleiben dem Wehnerwerk erhalten – und gemeinsam mit unseren Partner:innen werden wir auch künftig bei Bedarf Bildungsveranstaltungen zum Thema anbieten. Sprecht uns gern an!
1000 Dank an die Slammer:innen des Abends:
Nils Straatmann (Leipzig), Ole (Berlin), Olli Schumann (Dresden) und Paul Weigl (Berlin)
Es war einfach wunderbar, dass ihr für uns zu diesem speziellen Thema um den Sieg gerungen habt – ebenso an Kaddi Cutz fürs „Regieführen“.
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28. Oktober 2025
Lesung & Gespräch: Wir suchen ein Land – Ein Exilroman von Robert Grötzsch
Sie saßen im Dunkeln, aber ihre Worte waren äußerst erhellend…
Auf unserer literarischen FORUMs-Bühne waren letzten Donnerstag (23.10.2025) der Schauspieler Moritz Dürr sowie die SPIEGEL-Redakteure Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann zu Gast. Moderiert wurde das Gespräch über Leben und Schreiben des Klempners, Schriftstellers und Chefredakteurs der Dresdner Volkszeitung Robert Grötzsch von Kai Doering, stellvertretender Chefredakteur des Berliner Vorwärts Verlags.
Grötzsch‘ Exilroman „Wir suchen ein Land“ entstand vor fast 90 Jahren. Nun haben Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann ihn neu herausgegeben, weil er tragischerweise so gut in die heutige Zeit passt, dass er nicht ungelesen, ja ungehört bleiben darf.
Der Abend brachte Einblicke in die Geschichte einer antifaschistischen Flucht ins Nachbarland Tschechien. Moritz Dürr ließ lesend die Ängste, brutalen Erfahrungen und (falschen) Hoffnungen der Geflüchteten, ihren beklemmenden Alltag im Exil aber auch ihren fortgesetzten Widerstand gegen das NS-Regime im Heimatland lebendig werden.
Bleiben und kämpfen oder fliehen (und kämpfen)? Diese unerträgliche Frage stellt sich immer mehr Menschen auf der Welt und bahnt sich auch wieder in Deutschland an… die Antwort darauf fällt genauso schwer, wie vor 90 Jahren! Robert Grötzsch‘ Roman zeigt eine Antwortmöglichkeit und ihre Auswirkungen auf die handelnden Menschen.
Wir danken herzlich allen Beteiligten, darunter auch dem Edition Überland Verlag, in dem der Roman erschienen ist sowie der Dresdner Buchhandlung Lesezeichen. Und natürlich danken wir unseren Kooperationspartner:innen der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und dem DGB Sachsen.
Begleitet wurde der Abend von der Leipziger Agentur für Barrierefreiheit. Sie war vor Ort, um zu prüfen, ob wirklich ALLE an unseren Veranstaltungen teilnehmen können. Auf unserem Weg zu mehr Barrierefreiheit werden sie uns auch weiterhin beraten.
Fein geschliffene Worte und ganz viel Klartext gibt es bei uns auch wieder am 11. Dezember 2025, ab 19:00 Uhr beim POETRY SLAM »Von der Freiheit, sich selbst zu belügen« moderiert von Kaddi Cutz – ebenfalls im FORUM des Herbert-Wehner-Hauses in Dresden.