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Aktuell (Seite 12/43)

25. Februar 2022

Spendenaufruf für die Ukraine

Update 4. März

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Nachrichten aus der Ukraine setzen uns zu.

Umso mehr danken wir Euch für Eure große Spendenbereitschaft!
Viele Menschen kamen mit Verbandsmaterial, mit Schlafsäcken etc. ins Wehnerhaus.
Ab HEUTE bitten wir, Sachspenden in der Magdeburger Str. 58 abzugeben, da dort die Verladung auf den LKW direkt erfolgt, der dann Richtung Ukraine aufbricht.

In den letzten 7 Tagen sind mehr als 20.000 Euro auf dem Freundeskreis-Konto eingegangen,
die erste große Sammelbestellung im Wert von mehr als 10.000 Euro wurde gestern ausgelöst, bestellt wurden:

  • Infrarotsichtgeräte
  • Spezielle Taschenlampen
  • Walkie-Talkies
  • Sicherheitsstiefel

Wir halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden und DANKEN vielmals. Wir sind überwältigt.

Und der Hinweis: wer eine Spendenbescheinigung möchte, mailt uns – mit Angabe der Postadresse, dem Zahlungsbetrag und dem Datum der Überweisung.


Wie alle sind wir schockiert über den Angriff Russlands auf die Ukraine. Die Demokratie und unzählige Menschenleben sind in Gefahr. Wir bitten um Eure Unterstützung, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Wir sammeln Geld- und noch wichtiger Sachspenden. Ganz konkret:

  • Verbandskästen (auch abgelaufene),
  • Splitterwesten und
  • Nachtsichtgeräte (kann beides in bekannten Web-Portalen bestellt werden)

Sachspenden können hier im Herbert-Wehner-Haus abgegeben werden. Geldspenden bitte auf das Konto unseres Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. überweisen:

Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN DE27 8505 0300 3120 0690 26
BIC OSDDDE81XXX
Stichwort: „Ukraine 2022“

Wir gewährleisten Transparenz und sichern zu, dass alle eingegangenen Spenden 1:1 für die Ukraine eingesetzt werden.

„Helfen. Und arbeiten. Und nicht verzweifeln.“ (Herbert Wehner)

17. Februar 2022

Argumente gegen Stammtischparolen. Broschüre in neuer Auflage

Als 2015 eine besoders große Zahl von Geflüchteten vor allem aus Syrien nach Deutschland kam, wandelte sich die anfängliche Willkommenskultur schnell in Ablehung. Diese wurde unterfüttert durch rassistische Hetze, die auf den immergleichen Parolen basierte. Während das Thema mittlerweile von anderen Krisen überdeckt wird, tauchen dieselben falschen Zahlen und Vorurteile immer noch auf. Bereits 2017 veröffentlichten wir eine Broschüre mit Argumenten gegen diese Stammtischparolen, die nun mit aktualisierten Daten und Fakten neu aufgelegt wurde. Unverändert bieten euch unsere Argumente ein Gerüst für die Diskussion mit Onkel, Nachbarin oder Arbeitskolleg*innen.
Die Broschüre kann kostenlos im Wehnerwerk abgeholt oder bestellt werden.

01. Februar 2022

Newsletter Februar 2022

Aufbruchsstimmung statt Wintergrau

Liebe Freundinnen und Freunde,

nachdem der Januar mit dem Jahrestag der Befreiung Auschwitz’ wie immer eher nachdenklich endete, schauen wir im Februar auf etliche erfreuliche Termine.
Zunächst feiert unser Freundeskreis am 8. Februar sein 25-jähriges Bestehen. Er wurde 1997 gegründet, um dem Wehnerwerk zu einem eigenen Haus zu verhelfen. Nachdem das Ziel mit dem Umzug 2020 erreicht war, widmet er sich nun der allgemeinen Förderung unserer politischen Bildungsarbeit.
Mitte Februar tritt die Bundesversammlung zusammen, um das Staatsoberhaupt für die Bundesrepublik Deutschland zu wählen. Und wie es aussieht, wird der amtierende Bundespräsident und ehemalige Sprecher unseres Freundeskreises Frank-Walter Steinmeier mit übergroßer Mehrheit wiedergewählt. Für dieses Amt nominiert zu werden, sei eine „große Ehre“, schreibt der Politikwissenschaftler Werner Patzelt in seinem jüngst veröffentlichten Austrittsschreiben aus der diskreditierten „WerteUnion“ – wenigstens damit hat er Recht. Wir wünschen Frank-Walter für den Fall seiner Wiederwahl eine erfolgreiche zweite Amtszeit, den einen oder anderen Impuls für die politische Bildung in diesem Lande und in fünf Jahren wären wir nicht traurig darüber, eine Frau in diesem Amt zu sehen.
Frauen haben es nicht nur im höchsten Amt der Bundesrepublik schwer, gerade auf der Ebene der Kommunalpolitik sind sie viel zu wenig vertreten. Warum das so ist, untersucht gerade eine Gruppe Studierender der Evangelischen Hochschule Dresden mit einer Umfrage. Das zu ändern versucht derweil unsere Reihe „Frauen in die Komunalpolitik“ mit vielen Seminaren im ländlichen Raum. Weitere Informationen findet ihr weiter unten.
Zuletzt verweisen wir noch gern auf die Ausschreibung des David-Schmidt-Preises, der dieses Jahr wieder ausgelobt wird. Falls ihr selbst in einer Initiative aktiv seid oder eine kennt, die für herausragendes soziales oder sozialpolitisches Engagement geehrt werden sollte, könnt ihr sie über das Formular im Artikel vorschlagen.

Mit demokratischen Grüßen
Euer Wehnerwerk-Team

28. Januar 2022

Seminarreihe: Fit für die Kommunalpolitik

Kommunen sind das Herzstück unserer Demokratie. Im Mai 2024 werden in Sachsen wieder neue Gemeinde- und Stadträte gewählt. Frauen sind besonders in der Kommunalpolitik unterrepräsentiert. Das hat viele Ursachen. Eine ist die mangelnde Ermutigung und Unterstützung. Deshalb wollen wir mit Erfahrung , Know-how und Vernetzung allen, die sich für ihre Gemeinde oder ihren Kreis engagieren wollen, auf dem Weg zum Mandat den Rücken stärken. Mit Seminaren in der Oberlausitz, Mittelsachsen und dem Erzgebirge kommen wir direkt zu euch vor Ort und setzen bei euren Bedarfen an.
In dieser Workshopreihe lernen die Teilnehmenden den Willensbildungsprozess in kommunalen Gremien kennen. Rechte und Pflichten der Ratsmitglieder werden ebenso thematisiert wie auch die Kompetenzen von Bürgermeister*innen und Landrät*innen.


Termine

28. Januar 2022

Umfrage: Frauen in der Kommunalpolitik

Student*innen der Evangelischen Hochschule Dresden suchen Teilnehmer*innen im Rahmen einer Forschungsarbeit zur Frage, warum Frauen in der sächsischen Kommunalpolitik unterrepräsentiert sind. Sie möchten herausfinden, mit welchen Hürden sie sich konfrontiert sehen, wenn sie sich kommunalpolitisch engagieren, beziehungsweise was sie davon abhält. Mitmachen können also alle Frauen, die kommunalpolitisch aktiv sind, waren oder den Schritt zum Mandat am Ende nicht gemacht haben. Die Umfrage ist natürlich anonym und dauert circa 15 Minuten.
Hier geht es zum Fragebogen: http://www.studip.ehs-dresden.de/questor/l/kommunalpolitik