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Aktuell (Seite 4/36)

31. Mai 2022

Wir verabschieden uns von Lisa

Seit September letzten Jahres war Lisa-Noëlle als FSJlerin im Wehnerwerk. Neben der Unterstützung unserer Büroabläufe und bei der Organisation von Seminaren, setzte sie auch ihre eigenen Projekte um. Dazu gehören die Stadtrundgäng zu Barrieren in Dresden (am 31. Mai und am 30. Juni) und die inklusiven Bildungsfahrt nach Berlin. Darüber hinaus hat sie den Anstoß für das Wehnerwerk gegeben, unsere eigenen Barrieren zu erkennen und Stück für Stück abzubauen.
Wir wünschen Lisa für ihren weiteren Weg alles erdenklich Gute und viel Erfolg! Vor ihr steht nun die schwierige Wahl einer Universität für ihren Studienwunsch: Jura. Egal, ob es Lisa in die Ferne zieht oder sie in Sachsen bleibt, im Wehnerwerk ist sie immer willkommen!

25. Mai 2022

Weimarer Erklärung für ein solidarisches Miteinander

Bereits 2019 unterzeichneten und teilten wir die Weimarer Erklärung, die sich für eine unabhängige und wertebasierte politische Bildung stark machte. Im Zuge der Corona-Pandemie gilt es nun wieder Stellung zu nehmen und Haltung zu zeigen: für ein solidarisches Miteinander. Deshalb gehören wir gern wieder zu den Mitunterzeichner*innen. Wenn ihr die Weimarer Erklärung ebenfalls unterstützen wollt, könnt ihr hier unterzeichnen.

Weimarer Erklärung für ein solidarisches Miteinander

Für Rücksichtnahme, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie – gegen Verschwörungsmythen, Antisemitismus und gegen die Spaltung der Gesellschaft

Als Unterzeichnende der »Weimarer Erklärung für demokratische Bildungsarbeit« (2019) sehen wir mit großer Sorge, dass die Gedenkstätte Buchenwald in den vergangenen Wochen in bisher ungekanntem Ausmaß Ziel von Hass in Form von Mails und Anrufen geworden ist. In diesen werden die Corona-Schutzmaßnahmen mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt. Wir zeigen uns solidarisch mit den Mitarbeitenden der Gedenkstätte und wehren uns gegen eine Instrumentalisierung der Pandemie durch Geschichtsrevisionisten und Demokratiefeinde.

Keine Instrumentalisierung der Pandemie für demokratiefeindliche Zwecke

Die große Mehrheit der Bevölkerung trägt die Belastungen der Pandemie solidarisch, denn sie weiß: Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme und gesellschaftlichem Miteinander kann es gelingen, sie zu überwinden.
Doch bei den »Spaziergängen« – auch in Weimar – und in den einschlägigen Telegram-Gruppen geht es inzwischen vielen längst nicht mehr nur um Kritik an einzelnen Infektionsschutzmaßnahmen, sondern auch darum, die demokratische Gesellschaftsordnung an sich und ihre Grundwerte zu delegitimieren. »Spaziergänge« werden von Rechtsextremen und »Reichsbürgern« unterwandert. Es werden wissenschaftsfeindliche Desinformationen und antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet. Vielfach betreiben »Spaziergänger« und »Corona-Kritiker« Geschichtsrevisionismus: Infektionsschutzmaßnahmen setzen sie mit dem Holocaust gleich und behaupten, wir würden in einer »Corona-Diktatur« leben. Solche Gleichsetzungen verharmlosen nicht nur den Nationalsozialismus und verhöhnen dessen Opfer, sie sind der gezielte Versuch, Zwiespalt zu säen und die liberale Demokratie zu bekämpfen.
Deshalb verwahren wir uns dagegen in aller Deutlichkeit.

Demokratischer Diskurs muss sein

Als Weimarer Institutionen der historischen, politischen und kulturellen Bildung schaffen wir Räume für demokratische Debatten. Wir stehen für einen wissenschaftlich fundierten Austausch von Argumenten, der gegensätzliche Meinungen akzeptiert, ohne undemokratischen und menschenfeindlichen Positionen Raum zu geben. Denn Kritik an staatlichen Maßnahmen gehört wie das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Versammlungsrecht zu einer funktionierenden Demokratie. Die Achtung der Menschenrechte und der Respekt gegenüber anderen Meinungen und Personen bleiben dabei wichtige Grundvoraussetzungen für das gesellschaftliche Miteinander.

Für ein solidarisches Miteinander

Gemeinsam setzen wir auf Solidarität und Rücksichtnahme in der Pandemie. Schützen wir nicht nur uns und andere, sondern auch unsere demokratische, offene, freie und solidarische Gesellschaftsordnung, indem wir unsere Stimme erheben: Für ein solidarisches Miteinander!

12. April 2022

Bildungsfahrten 2022 – Noch freie Plätze

Das Wetter wird schöner und wir freuen uns auf spannende Reiseziele in den nächsten Monaten. Für einige Fahrten haben wir noch Restplätze. Hier findet ihr eine Übersicht, alle Informationen gibt es jeweils per Klick auf den Titel. Wir freuen uns, euch im Reisebus begrüßen zu dürfen!

Erfurt und Weimar – In der Mitte Deutschlands
Termin: 9. bis 11. Juni

Buchenwald – Verfolgung und Terror gegen Minderheiten
Termin: 28. bis 30. Juni

Hauptstadt Berlin – eine inklusive Bildungsfahrt
Termin: 26. bis 29. September

Das Mittelrheintal zwischen Mainz und Koblenz
Termin: 28. September bis 1. Oktober

06. April 2022

Praktikum im Wehnerwerk

Du suchst ein Praktikum in der politischen Bildung?
Bei uns kannst Du selbst aktiv werden in der Planung, Umsetzung und Auswertung von Seminaren und Bildungsfahrten! Dabei bekommst Du Einblicke in die Bereiche Kommunalpolitik, historische Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, digitale Bildung oder auch Buchhaltung. Wir freuen uns, wenn Du eine eigene Projektidee mitbringst. Wir haben dein Interesse geweckt?
Dann schick eine aussagekräftige Bewerbung an foerster@wehnerwerk.de

Wir bieten:

  • ein mehrwöchiges Praktikum im Rahmen der politischen Bildungsarbeit und/oder der politischen Öffentlichkeitsarbeit
  • freie Teilnahme an allen während des Praktikums stattfindenden Seminaren
  • ein kleines, aufgeschlossenes Team

Anforderungen:

  • Studium eines geistes-, sozial-, erziehungs- oder wirtschaftswissenschaftlichen Faches oder eine entsprechende Berufsausbildung
  • Engagement, Motivation, zuverlässiges, eigenständiges und sorgfältiges Arbeiten
  • verantwortungsbewusstes und kontaktfreudiges Auftreten
  • sicherer Umgang mit Office Programmen

Eine Vergütung oder Aufwandsentschädigung können wir leider nicht anbieten.

01. April 2022

Newsletter April

Hoffnung und Frieden

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit den 1960er Jahren finden zu Ostern in der alten Bundesrepublik Friedensmärsche statt. Während diese traditionellen Demonstrationen immer weiter schrumpften, führt der Krieg in der Ukraine wöchentlich zu immer neuen Großdemonstrationen. Nicht nur die atomare Bedrohung, auch eine Politik der Aufrüstung sind altbekannte Themen, die wieder an Aktualität gewonnen haben.
Unsere Spendenaktion für die Ukraine ist derweil beendet. Ingesamt haben wir fast 60.000€ gesammelt, von denen Handschuhe, medizinische Ausrüstung etc. gekauft wurden. Diese wurden zusammen mit den vielen Sachspenden direkt in die Ukraine geliefert. Wir bedanken uns bei allen Spender*innen und vor allem bei unserer Kollegin Anna und den Freiwilligen, die die letzten Wochen ihre gesamte Energie in die Organisation und Koordination der Spenden gesteckt haben. Ihr könnt das Ukrainische Koordinationszentrum Dresden weiterhin mit Geld oder mit der Bereitstellung eines Büros unterstützen. Aktuelle Informationen gibt es unter plattform-dresden.de.
Gleichzeitig läuft die politische Bildung natürlich bei uns weiter. Im April stehen neben Online-Seminare wieder zahlreiche Kompetenz-Seminare für verschiedenste Themen an: Finanzen, Moderation, Planung und Rhetorik gehören dazu. Zudem findet ein Neustadt-Rundgang mit Christoph Meyer statt, der zu den bekannten und unbekannten Ecken im Viertel führt. Ein weiterer Rundgang, den wir zwar nicht organisiert haben, an dem aber unser Kollege Janosch mitgewirkt hat, findet Ende April statt. Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste lädt zum Audiowalk „In Dresden links?“ ein, Startpunkt ist das Herbert-Wehner-Haus und Janosch ist mit einem Beitrag zu hören.
Und noch ein Hinweis für unsere kommenden Seminare: Weiterhin gilt die 3G-Regel für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen, auch wenn sie ab dem 3. April nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben ist. Für eure und unsere Sicherheit.

Mit österlichen Grüßen
Euer Wehnerwerk-Team