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28. Oktober 2024 · 18.00 Uhr

Lesung „Greta Wehner – Eine Frau tritt aus dem Schatten“ mit Christoph Meyer

Geboren am 31. Oktober 1924 als Tochter einer Gärtnerin und eines Schiffszimmermanns. Ab 1933 mit den Eltern im Widerstand, 1934 ermorden die Nazis den Vater. 1937 flieht Mutter Lotte mit Greta und ihrem Bruder nach Schweden. Dort helfen sie anderen Geflüchteten. Greta wird Säuglingsschwester, kehrt 1947 nach Hamburg zurück. Sie macht die Ausbildung zur Sozialarbeiterin. Als Gesundheitsfürsorgerin arbeitet Greta in Offenbach, als Herbert Wehner sie darum bittet, fortan für ihn in Bonn zu arbeiten…

Greta Wehner ist Mitbegründerin des Herbert-Wehner-Bildungswerk e. V. und sie hat die nach ihr und ihrem verstorbenen Mann benannte Stiftung ins Leben gerufen. Von 1996 bis zu ihrem Tod 2017 wohnte sie in Dresden, doch bereits in den sechs Jahren zuvor war Sachsen für Greta Wehner ein ständiger Bezugspunkt. Immer wieder ist sie hergekommen, hat aus ihrem Leben berichtet, Mut gemacht und für eine bessere Pflegepolitik gekämpft.

Als Herbert Wehner 1990 starb, war sie über 36 Jahre an seiner Seite gewesen, die letzten Jahre als seine Ehefrau – und schwerstarbeitende Pflegerin. Von 1953 bis 1983 war sie seine wichtigste Mitarbeiterin, Büroleiterin, Fahrerin, Organisatorin, Überwacherin seines Diätplanes. Ohne sie, so sagte Wehner es selbst einmal, hätte er gar nicht mehr leben können.

Ein beispielloses Leben, ein besonderes Frauenleben, eine spannende Geschichte. Aufgeschrieben hat sie Christoph Meyer, der Greta über 20 Jahre gekannt hat. Er stellt am 28. Oktober 2024 sein Buch und den Weg dorthin vor. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Gespräch und gemeinsamen Erinnern.

»Greta Wehner. Eine Frau tritt aus dem Schatten« erscheint im Spätsommer im Langen Müller Verlag. Nähere Informationen zum Buch gibt es im Internet unter: www.hgwst.de/greta-wehner


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