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25. Januar 2022 · 17.00 – 19.00 Uhr

Online-Seminar: Wem nutzen Impfungen? Impfskeptiker und Verschwörungsmythen – Umgang in der Kommune

Online

Impfungen gelten als Errungenschaft der modernen, wissenschaftlichen Medizin. Krankheiten wie die Pocken, Wundstarrkrampf oder die Kinderlähmung können heute durch Impfungen nahezu ausgeschlossen werden. In früheren Jahrhunderten starben an diesen Krankheiten noch Tausende Menschen.
Trotz des offensichtlichen Erfolgs, gab es sowohl früher als auch heute Menschen, welche das Impfen in Frage stellen oder zum Kampf dagegen aufrufen. Mit der Kritik am Impfen werden häufig Verschwörungsmythen verbreitet, die beispielsweise behaupten, dass Impfungen keinen medizinischen Nutzen haben, damit aber viel Geld zu verdienen sei. Im Kontext der Corona-Schutz-Impfung ist zu von Impf-Gegner*innen zu lesen, dass die Impfungen gewaltige Nebenwirkungen haben sollen, die allerdings von Politik und Wissenschaft verschleiert werden.
Der nüchterne Blick auf das Thema lässt schnell erkennen, dass hier, insbesondere in Sachsen, „Argumente“ bedient werden, die bereits vor über 100 Jahren verwendet wurden. Dabei stellen die immer aggressiver auftretenden Impf-Gegner*innen besonders für Gesundheitsämter, Sicherheitsbehörden und kommunale Verantwortliche eine Herausforderung für ihre Arbeit im Kampf gegen die Pandemie dar. Der Vortrag beschäftigt sich mit der eher unbekannten historischen Seite des Themas, der Kontinuität in die heutigen Bewegung und wie damit umgegangen werden kann.
Mit den Teilnehmenden soll abschließend diskutiert werden, wie sich Kritik, Ängste oder Skepsis in Zusammenhang mit Impfungen von dieser Form der Menschenfeindlichkeit abgrenzen lassen und wie sie dieser in ihrem alltäglichen Leben begegnen können.


Seminarleitung: Benjamin Winkler, Amadeu Antonio Stiftung


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